
Die B. Braun Melsungen AG hat im Geschäftsjahr 2008 trotz der globalen Finanzkrise ihren Umsatz um 6 Prozent auf 3.786,4 Millionen Euro (Vorjahr 3.572,9 Millionen Euro) gesteigert. Das Ergebnis nach Funktionskosten erhöhte sich um 3,5 Prozent auf 390,6 Millionen Euro (Vorjahr: 377,5 Millionen).
"Durch eine seit Jahren auf organisches Wachstum ausgerichtete Politik war B. Braun 2008 von den Turbulenzen der Finanzmärkte weniger betroffen und konnte an die Entwicklung vergangener Jahre anknüpfen.", sagte Prof. Dr. h. c. Ludwig Georg Braun, Vorstandsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG. "Die Rekordinvestitionen in Höhe von 170 Millionen Euro in Deutschland führten allerdings erwartungsgemäß zu einem höheren Zinsaufwand."
Eine Verbesserung des Konzernjahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr konnte vor allem aufgrund dieser höheren Finanzierungsaufwendungen für die anspruchsvollen Investitionsprojekte sowie durch die Entwicklung der Wechselkurse und der Preise für Rohstoffe und Energie nicht erreicht werden. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 268,8 Millionen Euro 5,0 Prozent niedriger als im Vorjahr (283,0 Millionen Euro). Nach Steuern verbleibt ein noch befriedigendes Ergebnis von 185,0 Millionen Euro (Vorjahr: 217,7 Millionen Euro).
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