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„Wir wollen eine Plattform für Ärzte in Führungspositionen sein und als Sprachrohr für Positionen, Kommentare, Themen und Sorgen dienen“, so der Sprecher des Initiators, Franz Hanoncourt. Hochkarätig und spannend: So präsentiert sich der Weitmoser Kreis mit seiner zweiten Veranstaltung Medizin & Management, dieses mal zum Thema „Ärzte führen: Tools & Trends“ im Kurhaus des Krankenhauses Rosenhügel am 15. Oktober 2010. |

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„Für die Positionierung von Ärzten ist Medizin & Management ideal, wo sie sich bereit erklären und sich auch so verstehen für mehr als nur für Medizin Verantwortung zu übernehmen.“ |

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Einleitend zog der Intendant des Theaters an der Wien, Roland Geyer, Parallelen zwischen Kultur- und Gesundheitsbetrieb: „Die Kunst ist den Spagat zwischen dem was man hat und dem was man möchte zu schaffen und dabei Spitzenleistung zu erbringen.“ Besonders streicht er die fünf großen C´s der Teamführung hervor: Comitment – Communication – Charakter – Competence – Connection. „Sie müssen Teamgeist schaffen, denn niemand kann eine Symphonie alleine pfeifen, es bedarf eines Orchesters.“ |

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„Mediziner müssen sich gesamtheitlich in die Gestaltung der Krankenhäuser einbringen und mit Partnerinstituten zusammenwirken.“ |
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Lernen von der Industrie und von Tibet Reinhard Krepler vom AKH Wien berichtet von seinen Erfahrungen eines Qualitätsmanagements-Systems: „Wir haben Vergleiche zu Industrie- und Handelsunternehmen und auch dort kann man von der best practise lernen.“ Kriterien für erfolgreiches Qualitätsmanagement sind für ihn, dass sich jeder verantwortlich fühlt und alle MitarbeiterInnen einbezogen werden. Als entscheidend für Krankenhausführungskräfte sieht er die Themen Krankenhaus-Hygiene und Sturzprophylaxe. |

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„Das Ziel des Weitmoser Kreises ist es, Tagungen zu veranstalten, die sich von den üblichen Krankenhaustagungen unterscheiden, weil sie Probleme aus Sicht der Medizin und der Ärzte betrachten.“ |

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„Medizin & Management ist der Versuch eine Entwicklung in Gang zu setzen! Je mehr diesen Weg mitgehen, desto besser.“ |

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"Professionalisierung im Kerngeschäft Medizin und Pflege und Professionaliät im Management in der Unternehmensorganisation. Der KAV fühlt sich in seinm Weg durch EFQM Anerkennung „Committed Excellence“ bestätigt und das Ergebnis muss die nachweisbare Qualität im Kerngeschäft und der Organisation sein." |

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„Medizin & Management zeigt, dass es nicht nur um Standespolitik geht, sondern um Qualifikation und Gesundheitspolitik.“ |

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Abschließend diskutierte Roland Schaffler mit Heinz Brock, AKH Linz, und Werner Beier, Siemens Austria: „Welche Ähnlichkeiten zwischen der Organisation Wirtschaft und Gesundheit können wir uns zu Nutze machen?“, so Schaffler an die beiden Experten. „Es ist unsere Pflicht, wenn es Verbesserungen gibt diese zu nutzen“ zeigt sich Brock überzeugt. Er hat am AKH Linz einige volkswirtschaftliche Tools wie die Balance Score Card und Prozessmangement, implementiert, mit dem Erfolg, kürzlich von der Quality Austria mit dem Staatspreis Unternehmensqualität ausgezeichnet worden zu sein. Werner Beier auf die Frage warum im Krankenhaus oftmals so schwer ist, was in der Wirtschaft seit 15 Jahren so gut funktioniert: „Aufgrund der Unterschiede wie etwa der kammeralistischen Betrachtung.“ Er ist weiter überzeugt, voneinander lernen zu können. Er spricht über zwei völlig verschiedene Systeme und führt aus, dass eine isolierte Diskussion über Kosten ohne auch über die Inhalte zu sprechen eine sinnlose Diskussion ist, da man auch den Output betrachten muss. „Wir wissen nun nicht wesentlich mehr, aber auf einem wesentlich höheren Niveau“, scherzt ein Weitmoser zum Abschluss und lädt die Gäste noch zu einer Alpenlachsverkostung ein. Schon fast zum Pflichttermin etabliert, dürfen Sie sich für das nächste Jahr bereits folgenden Termin vormerken: Medizin & Management Kongress, 14. Oktober 2011 in Hall i. Tirol Ihre Weitmoser |