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24.09.2007
Wachstumsmarkt Medizintechnik
Einstieg auch für Unternehmen aus anderen Branchen interessant
Medizin.Technik.Zukunft. – unter diesem Titel informierten sich rund 80 Teilnehmer/innen am 18. September über den Wachstumsmarkt Medizintechnik im Rahmen der Jahrestagung des Gesundheits-Clusters (GC). Die Rede war von zukünftigen Krankheitsbildern und deren Einfluss auf Entwicklungen von neuen Technologien zur medizinischen Behandlung. Stets im Blickpunkt: Der starke Zusammenhang von Medizintechnik und Mechatronik. „Die Medizintechnik als Zukunftsmarkt und die Mechatronik als Stärkefeld in Oberösterreich sind untrennbar miteinander verbunden“, erklärt Wirtschaftslandesrat KommR Viktor Sigl und unterstreicht die Bedeutung der beiden Industriezweige für den gesamten Wirtschafts- und Innovationsstandort OÖ. Denn: "Die Medizintechnik ist eine Branche mit hohen Wachstumsraten. Und Wachstum bedeutet auch ein Plus an Arbeitsplätzen. Der GC setzt hier bereits für die Jungen im Land wichtige Akzente: Gemeinsam mit der Berufsschule 5 wird derzeit intensiv an der Konzeption des neuen Lehrberufs „Medizin-Mechatroniker“ gearbeitet", so Sigl.Der Einstieg in die Medizintechnik birgt auch für Unternehmen aus anderen Branchen große Wachstumschancen und in weiterer Folge Wettbewerbsvorteile. Dies unterstrichen gestern einmal mehr namhafte Vertreter von Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der GC-Jahrestagung in Linz. Im Mittelpunkt standen neue Technologien, zukünftige Krankheitsbilder, die Forschung und Innovation beeinflussen werden, sowie marktbestimmende medizin-mechatronische Geräte aus (ober)österreichischer Produktion. Mag. Ing. Maximilian Kolmbauer dazu: „Mechatronische Bauteile finden sich beispielsweise in der Prothetik oder Neurostimulation, Roboteranwendungen werden in der Operationstechnik, Rehabilitation oder Pflege eingesetzt. Wenn Firmen erkennen, dass Sie das Potenzial und Know-how haben, kommen wir ins Spiel. Unser Job ist es, die Unternehmen genau an dieser Stelle abzuholen und sie beim Einstieg zu unterstützen.“ Der Gesundheits-Cluster stellt dabei schnell und kompakt die relevanten Infos und Kontakte zur Verfügung. Fakt ist: Wer sich im Netzwerk von Gleichgesinnten bewegt, profitiert auch vom Wissen und den Erkenntnissen der Anderen. „Sei es im Zuge von ERFA-Runden und Kooperationsprojekten oder bei einschlägigen Veranstaltungen wie dieser“, ergänzt Kolmbauer.
Forschung forcierenKlar ist auch, dass Forschung und Entwicklung für den Erfolg eines Unternehmens einen immer größer werdenden Stellenwert einnehmen – gerade in Bereichen wie der Medizintechnik! Durch die laufenden Veränderungen der Krankheitsbilder sind hier immer wieder neue Technologien zur medizinischen Behandlung gefragt. Der technische Fortschritt legt ein rasantes Tempo vor. Was wir also brauchen sind „Daniel Düsentriebs“, die frische Ideen technologisch umsetzen! Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl ist überzeugt: „Die oö. Betriebe haben die Chancen erkannt, die der Medizintechnikmarkt bietet. Mit ihrem Engagement und ihren Investitionen in F&E sichern sich die Unternehmen klare Wettbewerbsvorteile und bringen den Wirtschaftsstandort Oberösterreich als Ganzes nach vorne.“ Punktgenaue Ausbildung für Medizin-Mechatronik Die Verbindung der beiden Industriezweige Medizintechnik und Mechatronik verlangt auch erweitertes Know-how und damit speziell ausgebildete Fachkräfte. Um in der Zukunft qualifiziertes Personal für diesen Wachstumsmarkt bereitstellen zu können, wird schon heute vorausschauend geplant: Der GC arbeitet mit der Berufsschule 5 für Mechatronik in Linz auf Hochtouren an der Entwicklung des Lehrberufs „Medizin-Mechatronik“. Dazu findet am 4. Dezember ein Workshop statt. Unternehmer, die sich bei möglichen Schwerpunkten mit ihrer Expertise einbringen möchten, sind herzlich eingeladen aktiv dabei zu sein. Nähere Infos erhält man beim GC-Team: Mag. Dr. Eva-Maria Gillesberger, Telefon +43 732 79810-5155 oder per Mail
eva.gillesberger@clusterland.at.
>> Download Presseaussendung>> Rückblick GC-Jahrestagung vom 18. September, Fotogalerie
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